It’s hot, man!

Und das ist ja auch gut so.
Was läuft beim Boom – ich meine jetzt, außer dem Schweiß?
Am letzten Wochenende war das Grillfest des Stammtisches Spaceship Saar bei mir daheim, ich erspare Euch Fotos von mir beim Salat essen (immerhin hatte ich ein tolles Space 1999-T-Shirt an, sowas hat hier sonst keiner). Die Fan-Aktivitäten werden im kommenden Monat auf dem WeltCon in London ihren Höhepunkt finden, das wird sicher das zentrale Ereignis des Jahres für mich. Von dem einen Programmpunkt einmal abgesehen, auf dem ich mich mit anderen Übersetzern auf einem Panel austauschen werde, habe ich die feste Absicht, mich zu entspannen und ein paar amerikanischen Autoren die Hand zu schütteln, die ich noch nie getroffen habe (und möglicherweise nie mehr treffen werde).
Apropos Übersetzen. Indeed. Fast fertig bin ich mit Earl Dumarest # 25 und die # 26 liegt als Datei bereits vor. Nachdem es zuletzt etwas lang gedauert hat, will der Atlantis-Verlag jetzt ein wenig aufdrehen und das bedeutet für mich, dass auch ich aufdrehen muss. Aber Tubb lässt sich leicht und flüssig übersetzen und man findet sich fix in seinen Stil ein. Keine große Anstrengung.
Daneben bearbeite ich auch den zweiten Tulivar-Roman – “Ein Prinz zu Tulivar” -, damit ich den an den Verlag schicken kann. Die Romane “Tentakelreich” und “Aufgehende Sonne” sind im Druck und wir hoffen darauf, dass die Sommermonate dann zu heißem Absatz führen. “Tentakelreich” als ebook verkauft sich schon ganz ordentlich, mein herzlicher Dank geht an alle Freunde des gepflegten Pseudopodiums.
Ich habe außerdem mit Kaiserkrieger # 9 (“Schwere Gezeiten”) und dem ersten Band von Kaiserkrieger – Vigiles (“Tod im Senat”) begonnen, parallel dazu schreibe ich an “Tentakelfürst”, dem ersten Band der Abschlusstrilogie. An Nachschub soll es also nicht mangeln, liebe Buben und Mädchen.
Wenn Ihr nicht zum WorldCon nach London kommt, fahrt doch zur FARK ins Saarland. Haltet Ausschau nach Batgirl und dem Joker. Und nein, ich bin nicht Batgirl, obgleich ich in engem Leder sicher irre gut aussehen würde.

Stand der Dinge

Es ist ein Sonntag, es ist sonnig und ich bin nicht auf den SciFi-Days in Grünstadt. Letzteres ist sehr bedauerlich, aber da ich letztes Wochenende beruflich unterwegs war, ist das eine oder andere am Haus zu erledigen und außerdem ist die Theaterpremiere meiner Tochter und da darf ich nicht fehlen.

Immerhin habe ich in der letzten Woche die Manuskripte von “Der sensationelle Gonwik” (D9E # 9) sowie “Ein Prinz zu Tulivar” in der Rohfassung abgeschlossen. Beide bedürfen nunmehr der intensiven Bearbeitung, aber das bedeutet, ich werde im Verlaufe der kommenden Woche mit dem Schreiben zweier neuer Romane beginnen können, nämlich Kaiserkrieger # 9 sowie dem ersten Band der Kaiserkrieger – Vigiles.

Gerade frisch erschienen ist ja “Tentakelreich” als ebook, die Druckfassung dürfte in diesen Tagen folgen. Ich arbeite bereits seit einiger Zeit am ersten Band der dritten und abschließenden Tentakeltrilogie, der aber sicher nicht vor 2015 erscheinen dürfte. Im Verlauf des Juli dürfte dann auch zumindest als ebook Kaiserkrieger # 7 erscheinen, jedenfalls ist alles fertig und beim Verlag und jetzt muss nur noch Guido Latz aus der Urlaubsstimmung aufwachen und mal arbeiten. Wer drängeln will, weiß ja, an wen er sich wenden kann.

Fertiggestellt habe ich die Übersetzung einer Novelle von Alastair Reynolds für die kommende Ausgabe des SF-Magazins “Phase X”. Über die Hälfte fertig übersetzt habe ich Band # 25 der Earl-Dumarest-Serie von E. C. Tubb mit dem Titel “Die Terridae”. Wäre doch gelacht, wenn wir nach der langen Pause dieses Jahr nicht noch ein paar Dumarest-Romane schaffen würden.

 

Habemus Abrechnung

Ein Quartal ist vorbei. Was sagen die Zahlen?

Beginnen wir mit den Kaiserkriegern. Band 1 ging im zweiten Quartal rund 100mal über den Tisch, damit liegt die verkaufte Gesamtausgabe jetzt bei 6.600 Exemplaren. Band 2 verkaufte auch rund 100 Bücher, hier sind wir jetzt bei 4.200 Stück. Für Band 3 zählen wir gleichfalls 100, also jetzt insgesamt 3.400. Band 4 erfreute mich auch nur mit 100 Abverkäufen, nunmehr 2.950. Band 5 ging besser, da sind wir bei 150 Abverkäufen, hier sind wir jetzt bei 2.550 Exemplaren. Band 6 verkaufte sich noch 200mal, insgesamt 2.150 Stück. Alles in allem ein stabiles Ergebnis mit kaum Schwankungen. Im nächsten Quartal kommt # 7 hinzu, mal sehen, ob das Auswirkungen hat.

Kommen wir zu den Tentakeln. Der ebook-Omnibus mit den drei ersten Romanen verkaufte sich rund 100mal, hier sind wir nun bei 2.400 Stück. “Tentakelwacht” erreichte nur 50 Verkäufe, hier sind es nunmehr 1.450. “Tentakelblut” verkaufte 100 Stück, insgesamt also jetzt 1.100. In der letzten Woche des Quartals erschien auch “Tentakelreich” (allerdings nur das ebook), hier gab es 150 Verkäufe.

“Eobal” verkaufte sich im zweiten Quartal 100 mal, damit sind wir jetzt bei 700 verkauften Büchern angekommen, sicher eine Konsequenz der Verschenkaktion sowie der Tatsache, dass ein Folgeband publiziert wurde. Von “Habitat C” wurden rund 300 verkauft, also insgesamt jetzt 325.

Der “Lord zu Tulivar” verkaufte sich im fraglichen Zeitraum 50 mal, insgesamt liegen wir hier also nun bei 355 verkauften Exemplaren. Erstaunlich stabil. Bald kommt Band 2, da sollte also noch was gehen.

Und zum Schluss ohne zusammenhängende Statistik: Der erste D9E-Roman “Eine Reise alter Helden” ist derweil 2000 mal verkauft worden. Denkt dran, der nächste D9E aus meiner Feder kommt im Oktober!

“Tentakelreich” als ebook erschienen!

Die Irdische Sphäre kämpft auf verlorenem Posten. Dem Sieg der Tentakel steht nichts mehr im Wege. Es gilt nun, die menschliche Zivilisation zu retten – im sicheren Hafen der Allianz, auf einem fluchtbereiten Kolonistenschiff oder in den wenigen Rückzugsorten auf Terra selbst. Verzweifelter Mut, das Drohen einer noch größeren Gefahr und die Enthüllung eines schrecklichen Geheimnisses – alles, bevor die Erde endgültig zum Teil des Tentakelreiches wird.

Die Printausgabe folgt im Juli. Das Cover stammt von Allan Joel Stark.

Tentakelreich-Front-Poster

Dies und das

Boah.

Ich weiß. Aber ich bin wirklich beschäftigt – oder ersatzweise krank, wie seit dem letzten Wochenende – und irgendwie reicht es dann bei diesem Blog immer nur für Kürzesteinträge. Ich gelobe ständig Besserung und dann wird da nichts draus. Aber jetzt mal. Ein bissel.

Was ist der Stand der Dinge?

1. Schreiben

“Tentakelreich” sollte dieses Wochenende als ebook erscheinen, wenn nichts dazwischen kommt. Die Printausgabe dann Anfang Juli. Im Juli sollte wohl auch Kaiserkrieger # 7 endlich als ebook kommen, wenn nichts dazwischen kommt. Und Ikarus 56. Ich hoffe jedenfalls darauf. Fast fertig bin ich mit dem Manuskript von “Ein Prinz zu Tulivar”, es fehlen vielleicht noch 15.000 Anschläge. Trotz meiner Erkältungspause komme ich also voran, schrittweise, aber immerhin. Ich werde mich dann sogleich an den ersten Roman von “Kaiserkrieger – Vigiles” machen, und parallel dazu schreibe ich noch an Die neunte Expansion # 9 sowie an “Tentakelfürst”, den ersten Band der letzten Tentakel-Trilogie, der wird wohl irgendwann 2015 erscheinen. Wenn Guido, der Unergründliche, es will.

2. Gucken

Ins Kino komme ich nicht so, wie ich das plane – “Edge of Tomorrow” muss ich mir wohl auf Blueray geben -, aber ich gucke seit kurzem “Fringe”. Ich bin immer kurz davor, es wieder sein zu lassen, weil es mir stellenweise etwas zu betont blutig ist (manchmal erkennbar nur auf Effekt gespielt, sowas mag ich nicht so gerne). Mit weniger Blut hätte ich wohl größere Freude daran, aber bis auf weiteres bleibe ich mal dabei. “Wissenschaft Prison”. Tzes. Amis.

3. Übersetzen

Ich habe eine Story von Alastair Reynolds so gut wie fertig übersetzt und fast die Hälfte von Dumarest # 25. Ich denke mal, dass ich danach gleich mit Dumarest # 26 weitermachen werde, wenn Guido, der Unergründliche, es so befiehlt.

4. Sonstiges

Ich bereite mich seelisch auf den WeltCon im August vor. Eine große Veranstaltung, wie es aussieht, und mit so viel Programm, dass einem dabei schwindelig werden dürfte. Wie ich mich kenne, werde ich wenig Programm machen, mir die scharfen Cosplayerinnen anschauen und ein paar Leute treffen, die ich schon immer mal treffen wollte. Ich bin fest entschlossen, den Con so entspannt wie möglich anzugehen und mich höchstens bei der Jagd auf einige antiquarische Schmuckstücke im Dealer’s Room unter Druck zu setzen. Auf dem ganzen Congelände gibt es WiFi umsonst, daher werde ich sowohl Euch wie auch den britischen Geheimdienst hautnah mit Fotos und Anekdoten versorgen (über Facebook, das geht am einfachsten).

 

Programmpunkt auf dem SF-WeltCon in London

Ich habe ja schon mehrmals darauf hingewiesen, dass im August der WeltCon in London stattfindet und ich dortselbst zugegen sein werde. Ich habe jetzt auch einen kleinen Programmpunkt, an dem ich mitwirken darf:

Understanding Translation

Saturday 19:00 – 20:00

The profile of non-Anglophone science fiction and fantasy seems to be on the rise in the Anglophone world. As a result, there’s also increasing interest in translation: the mechanics of the process, the editorial role of the translator, and so on. In this panel, translators will discuss how they would approach translating some short passages from the work of the convention’s Guests of Honour into another language, and the considerations that apply when going the other way.

Wer von Euch nach London kommt, ist herzlich zu diesem kleinen Panel eingeladen, an dem insgesamt vier Übersetzer aus unterschiedlichen Sprachen teilnehmen werden.