SF-Boom

Das Blog des Schriftstellers Dirk van den Boom


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Stand der Dinge

Statt Vlog – mir fällt heute einfach kein gescheites Thema ein – hier ein kleines Update meiner aktuellen schriftstellerischen Projekte. Dies ist umso aktueller, als dass ich gerade mit dem Manuskript meines zweiten Romans um den Baron zu Tulivar begonnen habe, das den Titel “Ein Prinz zu Tulivar” tragen wird. Gestern habe ich die Korrekturen meines Lektors Thomas Michalski in den sechsten Kaiserkrieger-Roman eingearbeitet und das Manuskript beim Verlag abgegeben. Darüber hinaus habe ich vorgestern den siebten Kaiserkrieger-Roman abgeschlossen und dieses Wochenende mit der ersten eigenen Überarbeitung begonnen. Bereits vor einer Woche habe ich das Manuskript von “Tentakelblut” beim Verlag eingereicht, es ist jetzt im Lektorat.

Derzeit schreibe ich also am fünften Roman der neuen Reihe “Die neunte Expansion” und hoffe, bis Ende des Monats die erste Hälfte fertig zu haben. Parallel dazu schreibe ich den oben erwähnten zweiten Tulivar-Band sowie den zweiten Roman um meinen Helden Casimir Daxxel, den ich auch bis Ende des Monats zur Hälfte fertig haben will (das dürfte aber wohl nicht zu schaffen sein). Sobald ich den D9E-Roman fertig habe, beginne ich mit dem sechsten Tentakel, und sobald der Daxxel abgeschlossen ist, folgt der achte Kaiserkrieger. Wir wollen dieses Jahr ja noch einiges schaffen, nicht wahr?


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Gelesen: “Distant thunders” von Taylor Anderson

Worum geht es?

Die bösen Grik üben sich im taktischen Rückzug, dafür gibt es Dissens unter den Menschen unterschiedlicher Epochen und man findet was Nützliches. Außerdem baut man ein Flugzeug.

Wie sieht das Buch aus?

Das Cover dieses ansonsten schönen HCs ist etwas missglückt.

Wie ist der Stil?

Anderson schreibt sehr routiniert und versteht es, technische Fragen überzeugend darzustellen, ohne oberlehrerhaft zu wirken.

Was gefiel nicht so?

So richtig kam die Handlung in diesem Buch nicht voran.

Was gefiel?

Viele schöne Einzelszenen.

Zu empfehlen?

Im Rahmen des Gesamtzyklus einer der schwächeren Bände, aber trotzdem lesbar.


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Gelesen: “Prophets” von S. Andrew Swann

Worum geht es?

In der Fortsetzung der “Hostile Takeover”-Trilogie geht es um verschwindende Sonnensysteme, irdische Nachfolgestaaten und KIs, die deutlich überfordert sind.

Wie sieht das Buch aus?

Ein furchtbar überladen wirkendes Cover verursacht Augenkrebs.

Wie ist der Stil?

Swann schreibt weiterhin durchaus spannend und gefällt durch seinen Humor, aber…

Was gefiel nicht so?

… der Anschlusszyklus fällt gegenüber der o. g. Trilogie doch ab und kann nicht ganz so begeistern.

Was gefiel?

Wie auch in der ersten Trilogie vor allem die Zitate aus dem “Cynic’s book of wisdom”.

Zu empfehlen?

Doch ja, solide erzählte SF.


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Gelesen: “Dreadnought” von Jack Campbell

Worum geht es?

Die Syndics sind geschlagen, Captain Geary ist Admiral und verheiratet – und doch hat ihn keiner so richtig lieb. Deswegen darf er jetzt Aliens “erforschen” – mit einer riesigen Flotte.

Wie sieht das Buch aus?

Dirk hat sich das schöne Hardcover gegönnt.

Wie ist der Stil?

Campbell schreibt weiterhin spannend und anschaulich, aber…

Was gefiel nicht so?

Der Roman schwächelt vor allem beim “sense of wonder”, wenn es um die geheimnisvollen Aliens geht, die den menschlichen Bürgerkrieg ausgelöst und befeuert haben.

Was gefiel?

Die ansonsten kurzweilige, aber unspektakuläre Lektüre.

Zu empfehlen?

In der Hoffnung, dass der Folgeband besser wird, ja.

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